Dipl.-Arzt Tomáš Hraško ist Facharzt FMH für Endokrinologie und Diabetologie an der Seegarten-Klinik in Kilchberg und Oberarzt im Notfallzentrum der Hirslanden-Klinik Linde in Biel. Er ist Ärztlicher Leiter der internationalen Fortbildung Klinische Umweltmedizin SCOPRO und zertifizierter WaldtherapieGuide (ANFT). Zusammen mit seiner Ehefrau ist er Co-Founder des Projekts www. PhoenixHealth.ch, das sich mit den Themen Umweltgesundheit und Gesundheitsförderung beschäftig.
Ich bin auch ein leidenschaftlicher Immker und Natur-Liebhaber.
Beruflicher Werdegang
2023-Ggw.
Oberarzt
Notfallzentrum Hirslanden Privatklinik Linde in Biel, CH
2021-Ggw.
Belegarzt,
Endokrinologie und Diabetologie, Klinische Umweltmedizin, Seegarten Klinik AG in Kilchberg, CH
2021-2023
Belegarzt,
Endokrinologie und Diabetologie, Endokrinologie – Diabetologie Rheintal AG in Altstätten, CH
2021-Ggw.
Ärztlicher Leiter
Fortbildung Klinische Umweltmedizin SCOPRO
2018-2020
Stv. Oberarzt
Notfallzentrum, Hirslanden Klinik Linde in Biel, CH
2017-2020
Stv. Chefarzt
Endokrinologie und Diabetologie, STEPS HealthCare AG in Biel, CH
2015-2017
Assistenzarzt-Facharzt
Endokrinologie und Diabetologie, STEPS HealthCare AG in Biel, CH
2014-2015
Assistenzarzt
Endokrinologie und Diabetologie, Endokrinologisches Institut in Prag, CZ. Wissenschaftlich tätig im Rahmen des angefangenen PhD Studiums mit dem Prof. Martin Haluzik, M.D., PhD, Thema
Insulinresistenz, metabolisch gesunde Adipositas
2011-2014
Assistenzarzt
Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin (Schwerpunkt Endokrinologie und Diabetologie), Lehrkrankenhaus Na Bulovce, Prag, CZ
Ausbildung
2016
Facharztprüfung Endokrinologie und Diabetologie mit der Anerkennung durch die schweizerische Medizinalberufekommission (MEBEKO)
2011
Promotion zum Doktor der Medizin mit summa cum laude und mit dem Preis des Dekans der medizinischen Fakultät für exzellente Studienergebnisse
2004-2011
Studium der Humanmedizin an der Karls-Universität, Prag, CZ, klinische Famulaturen: Universitätsspital in Graz (AT) und Erlagen (DE) und Medway Maritime Hospital Gillingham Kent (GB)
1998-2004
Jan Neruda Gymnasium, Prag, CZ, Abitur - Top 1% der Studenten
Fortbildungen und Fähigkeitsausweise
• Fähigkeitsausweis Halssonographie, Schweizerische Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (SGUM)
• Fähigkeitsausweis Praxislabor KHM (FAPL-KHM)
• Klinische Umweltmedizin SCOPRO, offizielle Fortbildung der Europäischen Akademie für Klinische Umweltmedizin (EUROPAEM)
• Natur und Waldtherapie Guide (ANFT)
Sprachen
• Deutsch Goethe-Zertifikat C1, Goethe-Institut
• English CAE-Zertifikat C1, Council of Europe Level C1, British Council
• Französisch Konversationssicher, gute Kenntnisse entsprechend B1/2
• Tschechisch Muttersprache
Mitgliedschaft
• Schweizerische Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie (SGED)
• The European Society of Endocrinology (ESE)
• Verbindung der Schweizer Ärzte und Ärztinnen (FMH)
• Ärztegesellschaft des Kantons Zürich (AGZ)
• Europäische Gesellschaft für Klinische Umweltmedizin e.V. (EGKU)
• Umweltverband Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU), CH
• Vorstandsmitglied Wohnbaugenossenschaft Gesundes Wohnen MCS, Zürich, CH
• Beirat der Swiss Society for Anti Aging Medicine and Prevention (SSAAMP), CH
Hobbies
Skifahren und Langlaufen (geprüfter Skilehrer), Immker, Alpinistik, Gletscherwanderungen, Sportklettern, Rudern, Schwimmen im kalten Wasser, Shinrin Yoku, Tai Chi, Qi Gong, Pilates und klassische
Gitarre.
Natur als Magic Pill. Die stille Medizin der Erde
Seele gleichermaßen stärken. Wissenschaftliche Arbeiten, unter anderem von Qing Li im Bereich der „Forest Medicine“, zeigen, dass der Aufenthalt im Wald das Immunsystem durch Aktivierung der
natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) nachweislich stimuliert. Der Kontakt mit den Farben und der klaren Luft des Waldes beeinflusst das vegetative Nervensystem, insbesondere über die sanfte
Aktivierung des Vagusnervs.
Barfußgehen („Grounding“) fördert den elektrischen Ausgleich des Körpers, während ätherische Öle der Bäume und Heilpflanzen über die Atemwege und Haut beruhigende, entzündungshemmende und
antioxidative Effekte entfalten. Wärme – ob durch Sauna, Sonne oder Thermalbäder – und gezielter Kältereiz, wie ihn die Wim-Hof-Methode nutzt, trainieren das Herz-Kreislauf-System und verbessern
die Resilienz. Wasser in seinen unterschiedlichen Formen, natürliche Klangkulissen, bewusster Körperkontakt sowie eine naturbasierte Ernährung – einschließlich Heilfasten – komplettieren das
Spektrum. Auch das Konzept des „Vitamin N“ (Richard Louv) und die Prävention der digitalen Sucht verdeutlichen: regelmäßiger, bewusster Aufenthalt in der Natur, Waldbaden und naturnahe
Lebensgewohnheiten sind nicht nur Erholung, sondern eine effektive, wissenschaftlich belegte Gesundheitsvorsorge.